Umgezogen

Der Umzug ist gut gegangen, auch dank Schwester Hildegard vom Cafe Mozart hier in Kinshasa.
Wenn irgendjemand von euch mal nach Kinshasa kommt, bitte besucht das Cafe Mozart und konsumiert ordentlich. Mit dem was reinkommt wird das Haus für die Straßenkinder erhalten. Und zusätzlich bekommen die Mädels dann nach der Pflichtschulzeit eine Ausbildung als Bäckerin, Konditorin, Serviererin, Friseurin.
Darüber hinaus hilft Sr. Hildegard einfach, wenn jemand Hilfe braucht, z. B. ich mit den Frauen aus Goma für den Umzug heute.
Der Bus, mit das Brot ausgeliedert wird, kam um 10:30 Uhr nach Kabinda, dort wo die Frauen mit ihren 8 Kindern sehr prekär lebten. Zuerst kamen die ganzen Sachen in den Bus rein, dann wurden die 8 Kinder, soweit sie nicht auf den Rücken ihrer Mütter gebunden sind, dazwischen gestopft, und zum Schluss kletterten noch wir Frauen hinein. Es war eine lustige Fahrt durch die Stadt in die Banlieus von Kinshasa. Die Kinder waren ganz aufgeregt, sie hatten von der Stadt bisher kaum was gesehen. Ich als Mundele (Weiße) dazwischen sorgte für Aufsehen bei den dahinter und daneben fahrenden Fahrzeugen.
Das „tres belle maison a trois chambres“ stimmte mich dann doch etwas wehmütig … Ca c`est tres belles?

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